Congstar-Box freetzen…

Abend Kinders 😉

Mal wieder was ein bisschen schreiben, auch als kleine GedĂ€chtnisstĂŒtze, da mir das ganze Prozedere ein weiteres Mal bevorsteht.
Heute möchte ich euch kurz zeigen, wie man seine Congstar-Box (oder baugleiche GerĂ€te, es steckt in Wirklichkeit ein Speedport W701V bzw. FritzBox 7170 drin) ‚freetzt‘. Dies bedeutet, die alte Firmware kommt runter, statt dessen wird die von AVM aufgespielt, inkl. dessen Web-Interface und Einstellmöglichkeiten.

Nicht lang labern, einfach mal zeigen 😉

Die Anleitung im Forum von IP-Phone ist schon sehr detailliert, dennoch will ich hier kurz meine Herangehensweise erlÀutern.

Da ich nicht sofort meine Hauptbox flashen und so einen Wegfall unseres Internetzugangs riskieren wollte, musste ich zunĂ€chst etwas warten, bis die ersteigerte „Ersatzbox“ den Weg zu mir nach Hause findet. Noch am selben Abend setzte ich mich dann daran, und bereitete zunĂ€chst alles vor.

Benötigt wurden ein aktuelles Linux-System (ich benutzte Ubuntu 9.10), am einfachsten erstmal in einer VM installiert. Die VM habe ich so konfiguriert, dass ich zwei Netzwerkverbindungen zur VerfĂŒgung stehen hatte: eth1 direkt an mein Kabel-LAN, an dem auch die Flash-Box hĂ€ngt, eth0 dagegen NAT ohne zusĂ€tzliches Port-Forwarding, um meine Hauptbox erstmal nicht zu gefĂ€hrden. Schnell Ubuntu installiert und mittels „sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade“ auf den aktuellen Stand gebracht.

Nachdem dies geschehen war, lud ich mir hier das aktuelle Speed-to-Fritz-Script herunter. Entpackt auf dem Desktop, öffnete ich ein Terminal, wechselte mittels ‚cd Desktop/‘ in den entsprechenden Ordner, und fĂŒhrte per ‚./download_speed-to-fritz.sh‘ das Script das erste Mal aus. Es begann, ein paar benötigte Paktete zu installieren (z.B. SubVersion), kurz darauf sah ich auch schon die KonfigurationsoberflĂ€che des Flash-Tools.

Hier wĂ€hlte ich zunĂ€chst nur unter „Hardware Type“ den „Speedport W701V“  aus. Alle weiteren Pakete interessierten mich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, erstmal wollte ich schauen, was schon ohne Erweiterungen nur mit der AVM-Firmware möglich ist.

Hat man den entsprechenden „Hardware Type“  gesetzt, kann man die Konfiguration auch schon mittels „Exit“ verlassen. Die folgende Abfrage mit ‚Yes‘ bestĂ€tigt, beginnt das Script, die aktuelle AVM-Firmware herunterzuladen und entsprechend ein bisschen umzubasteln. Nach zwei BestĂ€tigungen und einem Neustart der Box (sollte automatisch geschehen) wird die Firmware auf die Box geladen.

Sobald dies geschehen ist, folgt eine Meldung „You should now reboot your box. Waiting for box to shut down for restart…“. Schön und gut, ob die Box bei mir nun einen automatischen Reboot hingelegt hat kann ich nicht mehr sagen, hab ich leider nicht mitbekommen. Jedenfalls fand das Script weder nach dem evtl. eingetretenen automatischen noch nach manuellen Reboots die Box wieder. Auch ein neuer DHCP-Request wegen des neuen IP-Adress-Bereichs brachte nichts, so dass ich das Script hier zunĂ€chst abbrach. Laut Anleitung sollten noch ein paar Umgebungsvariablen gesetzt werden, jedoch lĂ€uft meine Box auch so scheinbar ohne Probleme, deswegen mache ich mir da keine großen Sorgen drum.

Doch was bringt nun das Ganze?  Ein paar Sachen, die mir bei der AVM-Firmware aufgefallen sind, die (meiner Erinnerung nach) bei der Congstar-Firmware nicht vorhanden / möglich waren:

  • mehr Informationen ĂŒber den DSL-Anschluss
  • Telefonbuch
  • Weckruf
  • Rufumleitung
  • WDS mit WPA2
  • Subnetmask <> 255.255.255.xxx
  • statische Routen

Wichtig ist mir vor allem der Punkt -WDS mit WPA2-, da ich die Ersatzbox gerne zunĂ€chst als Repeater einsetzen wollte und WEP nicht „mehr“ wirklich zeitgemĂ€ĂŸ ist.

Sicher habe ich noch einiges ĂŒbersehen, werde demnĂ€chst mal beide Web-Interfaces direkt vergleichen. Muss ich dann aber machen, bevor ich die Hauptbox flashe 😉

Auf alsbald

prunkster

eventcreatef.exe – Eine ErgĂ€nzung zu eventcreate.exe…

Seit lĂ€ngerer Zeit mal wieder was zu bloggen, Projektarbeit und Abschlussvorbereitungen nahmen doch einen Großteil meiner Zeit ein. Nebenbei wollten daheim ein paar Zimmer neu eingerichtet werden, so dass Freizeit fast zu einem Luxusgut wurde.

Umso mehr freut es mich, euch heute wieder ein kleines Tool vorstellen zu können: eventcreatef.

ZunÀchst aber ein bisschen zur Vorgeschichte: Zum Sichern unserer wichtigen Daten auf unseren Maschinen benutzen wir ein eigenes Batchscript, das NTBackup antriggert und uns wöchentlich ein Full- sowie tÀglich ein Incremental-Backup erstellt. Diese werden xx Tage vorgehalten und danach verworfen.

Im Falle eines Fehlerfalles erfahren wir jedoch darĂŒber nicht viel, dass das Backup nicht durchgelaufen ist, da die Logs etwas versteckt unter „%USERPROFILE%Lokale EinstellungenAnwendungsdatenMicrosoftWindows NTNTBackupdata“ des angemeldeten Benutzers liegen und diese nicht unbedingt nach Erstellungsdatum durchnummeriert angelegt werden. Dies ist jedoch das kleinere Problem, vielmehr machten wir uns Gedanken, wo wir diese Logs einbinden können, damit sie zentral ĂŒberwacht werden können.

Bei einer Raucherpause meinte Schakko dann, es wĂ€re ganz angenehm, wenn die Logs in der Ereignisanzeige unseres Servers in einem neuen Protokoll angezeigt wĂŒrden. Da dieser beim tĂ€glichen Routinecheck als erstes geprĂŒft wird, werden die Fehler schnell gefunden. Eine kurze Recherche ergab, dass es hierfĂŒr von Microsoft ein Tool namens „eventcreate.exe“ gibt, das auf nahezu allen Windows-Systemen bereits vorhanden ist. Hier der Link zum TechNet-Artikel zu eventcreate.exe.

Relativ schnell zu einem Ergebnis gekommen, eigene Ereignisse zu loggen, machte ich mich nun daran, den Inhalt von Textfiles als Beschreibung fĂŒr das Event zu benutzen. Gar nicht so einfach, da eventcreate.exe fĂŒr den Zeilenumbruch ein einfaches carriage return verlangt, die uns verfĂŒgbaren Möglichkeiten jedoch von cmd.exe als normaler String interpretiert werden. Etwas blöde…

Aus diesem Grunde ist dann auch eventcreatef.exe entstanden, da es genau hiermit aufrĂ€umt: es nimmt als Parameter alle in eventcreate.exe verfĂŒgbaren Parameter entgegen (und reicht diese einfach weiter, daher kommt es bei fehlerhaften Parametern auch zu einer Fehlermeldung von eventcreate.exe selbst), zusĂ€tzlich noch den Parameter „-f:“ in folgendem Format:


eventcreatef.exe -f:c:log.txt

Hiermit wird die Datei „c:log.txt“ geparst, der Inhalt aufbereitet und anschließend als Beschreibung an eventcreate.exe weitergegeben. eventcreatef.exe wurde so entwickelt, dass man den Parameter „-f:“ mehrmals angeben kann und die Dateien in der entsprechenden Reihenfolge ĂŒbergeben werden.

FĂŒr die Hilfe von eventcreatef.exe ruft ihr das Programm ohne Parameter auf. Falls ihr die Hilfe zu eventcreate.exe braucht, könnt ihr diese oder alternativ wieder eventcreatef.exe mit dem Parameter „-h“ aufrufen.

Ein kleines Beispiel eines Aufrufs, um eine Datei in die Ereignisanzeige eines anderen Rechners (%TARGETPC%) zu loggen (%SOURCE% ist die Quelle, die in der Ereignisanzeige verzeichnet wird):


eventcreatef.exe -t information -s %TARGETPC% -id 1000 -so %SOURCE% -f:c:log.txt

Genug geschrieben, hier soll nun die Source von eventcreatef.exe folgen. Es handelt sich dabei um ein kleines AutoIt-Script, das zu einer .exe kompiliert wurde. Wichtig hierbei ist nur, dass es sich um eine Konsolenanwendung handelt und dementsprechend als solche kompiliert werden muss.

#cs ----------------------------------------------------------------------------

 AutoIt Version: 3.3.6.0
 Author:         Florian Weinert

 Script Function:
	Parsing textfile(s) for eventcreate.exe.

#ce ----------------------------------------------------------------------------

#include <Constants.au3>
#include <Array.au3>

#RequireAdmin

If @Compiled = 0 Then
	ConsoleWrite("This script needs to be compiled in order to run...")
	Sleep(3000)
EndIf
If $CmdLine[0] = 0 Then
	ConsoleWrite(@CRLF & @ScriptName & " Usage:" & @CRLF & @ScriptName & " -f:<FILENAME>" & @CRLF & @CRLF)
	ConsoleWrite("Example: " & @ScriptName & " -f:c:backup.log" & @CRLF & @CRLF & @CRLF)
	ConsoleWrite("This is some addition to eventcreate.exe by Microsoft Windows." & @CRLF)
	ConsoleWrite("It parses textfile(s) in order to use them as description for an event message." & @CRLF & @CRLF)
	ConsoleWrite("(C)opyright by Florian Weinert" & @CRLF)
	Sleep(10000)
	Exit
EndIf
Local $params = $CmdLineRaw
If StringInStr($params, "-f:") > 0  And StringInStr($params,"-d ") > 0 Then
	ConsoleWrite("Please use either filename(s) or description for event message..." )
	Sleep(3000)
	Exit
EndIf
Local $command = "eventcreate "
Local $content = ""
Local $encapsulate = ""
If StringInStr($params, "-f:") > 0 Then
	For $i = 1 to $CmdLine[0] Step 1
		$filename = $CmdLine[$i]
		If StringInStr($filename, "-f:") > 0 Then
			$filename = StringReplace($filename, "-f:", "")
			$params = StringReplace($params, "-f:" & $filename, "")
			$params = StringReplace($params, "-f:" & Chr(34) & $filename & Chr(34), "")
			If Not FileExists($filename) Then
				ConsoleWrite($filename & " does not exist...")
				Sleep(3000)
				Exit
			EndIf
			$file = FileOpen($filename, 0)
			If $file = -1 Then
				ConsoleWrite("Unable to open file " & $filename)
				Sleep(3000)
				Exit
			EndIf
			While True
				$line = FileReadLine($file)
				If @error = -1 Then ExitLoop
				$line = StringReplace($line, Chr(34), Chr(39))
				$content = $content & $line & @CR
			WEnd
			$content = $content & @CR
			FileClose($file)
		EndIf
	Next
	$content = $content & @CR
	$params = StringStripWS($params, 7)
	$command = $command & $params & " /d "
	$encapsulate = Chr(34)
Else
	$command = $command & $params
EndIf
Local $process = Run($command & $encapsulate & $content & $encapsulate, @SystemDir, @SW_HIDE, $STDERR_CHILD + $STDOUT_CHILD)
Local $line
While True
	$line = StdoutRead($process)
	if @error Then ExitLoop
	ConsoleWrite($line)
WEnd
While True
	$line = StderrRead($process)
	If @error Then ExitLoop
	ConsoleWrite($line)
WEnd

Hier ein Package mit allen notwendigen Dateien: Die Source eventcreatef.au3, die kompilierte eventcreatef.exe, sowie eventcreatef.cmd, Test1.txt und Test2.txt zum Ausprobieren.

Werde hier demnÀchst noch ein bisschen erweitern und ein kleines Tool einstellen, womit man eigene Protokolle in der Ereignisanzeige erstellen kann und ein Howto, wie man die entsprechenden Quellen den Protokollen zuweist.

So, ein bisschen Freizeit, daher hier mein Package zur Erstellung eigener Protokolle in der Ereignisanzeige und der Zuweisung der Quellen zu den Protokollen (Source & Binary). Sollte soweit selbsterklÀrend sein, EventLog entspricht dem spÀteren Namen des Protokolls in der Ereignisanzeige, EventSource der Quelle. Unter UmstÀnden ist ein Neustart der Maschine notwendig, sollte die Zuweisung der EventSourcen nicht zur Laufzeit von Windows klappen.

Von VirtualBox zu VMWare – eine Qual…

… die aber endlich ein Ende hat 😉

ZunĂ€chst einmal meine BeweggrĂŒnde, warum ich von VirtualBox zu VMWare wechseln wollte: dauernde AbbrĂŒche der Netzwerkverbindungen zu den virtuellen Maschinen, kein einheitlich fĂŒr mehrere Benutzer zugĂ€ngliches Interface, und fĂŒr mich auch wichtig, ein via Web zu bedienendes Management Interface. Da VMWare mir diese Sachen (und noch ein bisschen mehr) bietet, wollte ich nun also meine Maschinen entsprechend portieren. HĂ€tte ich gewusst, auf was ich mich da einlasse…

ZunĂ€chst stand natĂŒrlich die ĂŒbliche Google-Recherche an. Oft beschrieben, wie man von VMWare zu VirtualBox wechselt, aber den umgekehrten Weg konnte man an einer Hand (fast schon an zwei Fingern) abzĂ€hlen. In den Tuts stand beschrieben, dass man ĂŒber vboxmanage die Festplatte zuerst ins RAW-Format bringen soll und dann mittels qemu-img in vmdk konvertieren lĂ€sst.

Ins RAW-Format war sie auch (mehr oder minder schnell, eher zweiteres) gebracht, aber immerhin ohne weitere Probleme. Dies sollte sich jedoch nun Ă€ndern. ZunĂ€chst probierte ich mit der Windows-Portierung von qemu-img, die Festplatte zu konvertieren. Nicht von Erfolg gekrönt, dachte ich noch mal nach und mir fiel der VMWare Converter ein. Auf dem Server wollte er sich partout nicht installieren lassen, da ich angeblich nicht genĂŒgend Rechte hatte, die entsprechenden Dienste zu starten. Auf meinem Desktop dagegen funktionierte es einwandfrei. Wie ich dann jedoch feststellen musste, werden .vdi-Dateien davon nicht unterstĂŒtzt.

Letzter Ausweg: Virtuelle Maschine mit Live-Ubuntu, qemu nachinstalliert, und diese dann auf die Konvertierung ansetzen. Schien auch zu klappen, zumindest wurden mir meine neuen Platten erstellt (was natĂŒrlich auch einige Zeit dauerte).

Gestern Abend kam ich dann schließlich zum Test, und fast wie erwartet, konnte ich von den konvertierten Platten nicht starten. In den Logs standen haufenweise Fehler, die mich vermuten ließen, dass die Konvertierung nicht hinhaut. Blöd…

So schnell gibt man(n) aber nicht auf. Meine modifizierte BartPE-CD in den VirtualBox-Maschinen gebootet, mittels Paragon Harddisk Manager ein Image der Festplatten gemacht, und diese wieder mit BartPE auf die (zuvor neu erstellten) Festplatten der VMWare zurĂŒckgespielt. Dann noch schnell die fehlenden VMWare Tools installiert, und alles lĂŒppt 😉

Review CTH Convention 23 (L4D2)…

Da Schakko diesmal leider nicht als aktives Zockermitglied an der LAN teilgenommen hat, werde ich heute mal seinen Part ĂŒbernehmen und eine Review schreiben.

Die letzte LAN ist schon ein wenig her, umso mehr freuten wir uns alle auf ein gemeinsames Wochenende zusammen daddeln und Party machen. Also ging es am Freitag fĂŒr meinen Bruder Sebastion und mich um ca. halb 7 los, die Sachen zusammenzupacken und ins Auto zu verfrachten. Kam mir zunĂ€chst so vor, als hĂ€tten wir was vergessen, war irgendwie nicht so viel zu schleppen wie sonst. Hat aber nichts gefehlt. Gegen 19:00 fuhren wir dann also aus Wolfsburg los und erreichten ca. 15 Minuten spĂ€ter unser Ziel in Flechtorf. Kenny, Timo und Dennis befassten sich bereits mit dem Aufbau, dem wir nach dem Ausladen unserer sieben Sachen beihalfen. Tische aufbauen, Switches & Router anschliessen, Kabel ziehen, Rechner anschliessen. Julian erschien auch recht zeitig und half mit.

Wie schon als Tradition ging es dann am Abend noch zu Real einkaufen. Man merkt, dass sich das Kaufverhalten von LAN-Junkies nicht wirklich geĂ€ndert hat 😉 Noch einen Happen-Pappen bei Subway zum Essen eingekauft, wo auch Schakko dem Trupp beitrat, dann ging es zurĂŒck nach Flechtorf.

SpÀteren Abends kamen auch Jens und Tino von ihrer Weihnachtsfeier mit ihren Rechnern bewaffnet vorbei, womit der Trupp der Zocker vollstÀndig war. ZusÀtzlich waren den Abend noch Marina, Tina und eine weitere Tina (!?) zu Besuch. Gegen glaube 5 ging es dann mit uns zu Ende und wir machten uns auf den Weg in unsere Betten.

Der Samstag verlief Ă€hnlich, Einkauf bei Real und L4D2 standen auf dem Programm (nebenbei noch eine kleine Runde Q3A mit Basti). Gegen Abend wurde dann mit den eingetroffenen GĂ€sten Party gemacht. Wie ĂŒblich wurde auch wieder bei Gyromaxx bestellt, wo wir komischerweise eine neue Kundennummer zugeteilt bekamen. LĂ€sst sich leider nicht so leicht eine EselsbrĂŒcke drauf finden, aber wird schon werden 😉 Gegen 5 / halb 6 ging es dann wieder ins Bett, fĂŒr einige auch etwas frĂŒher, wie z.B. Julian, der erschöpft aufs Sofa fiel und ziemlich direkt einratzte 😉 Musste sich jedoch noch ein paar „TĂ€towier-Versuchen“ seitens Timo und Dennis erwehren…

Final Round: Der Sonntag wurde genutzt, um noch einen Döner zu verspeisen und einige Runden L4D2 zu zocken. Gegen ca. halb 5 war es dann soweit, der Abbau begann, es ging wieder zurĂŒck nach Hause.

Fazit: War wieder eine sehr gelungene LAN, und auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte, hat das die Laune nicht wirklich gedrĂŒckt.

Teilnehmer:

  • Jens / „Dokumentationengucker“ 😉 – Vollzeit
  • Tino / ??? – (nahezu) Vollzeit
  • Dennis / „Tino! … macht sich an Marina ran!“ – Vollzeit
  • Timo / Ruhezustand & laufender L4D2-Server, ne 😉 – Vollzeit
  • Philipp / trotz Schnupfen immer eisern durchgehalten – Vollzeit
  • Sebastian / trinkt neuerdings auch CaB!? – Vollzeit
  • Julian / unser „Schnarchzeuger“ 😉 – Vollzeit
  • GĂ€ste am Samstag: Sophie, Markus, Schakko, Tina, Marina, Sarah

Erinnerungswerte:

  • Mars- / Twix- / Milkyway-Eis „selbstgemacht“
  • Musel mag scheinbar keine Koalas 😉
  • Left 4 Dead 2 rockt!
  • innere Verwesung (ist das erinnernswert? Naja…)
  • „DrĂŒck endlich P / Keypad_Enter!“

Ultimate Deployment Appliance 1.4…

Heute möchte ich ein (fĂŒr mich zumindest) nĂŒtzliches Tool vorstellen: Ultimate Deployment Appliance 1.4 (kurz UDA1.4). Hiermit ist es auf relativ einfache Art und Weise möglich, seine Betriebssysteme per PXE im Netzwerk zu verteilen und darĂŒber zu installieren. WĂ€re ich nur ca. einen halben Monat frĂŒher darauf aufmerksam geworden, so wĂ€re mir einiges Gefrickel mit meinem Zotac Board (ich berichtete) erspart geblieben.

Vorab: Bei UDA1.4 handelt es sich um eine VM, genauer gesagt um eine VMWare Maschine. Sobald diese gestartet ist, lÀsst sich das Deployment ziemlich komfortabel mittels Webinterface konfigurieren. Dabei ist das Interface relativ schlicht gehalten, tut aber doch genau seinen Zweck.

Da ich aber leider keine VMWare auf meinen Rechnern mehr laufen habe, sondern nur noch ĂŒberall VirtualBox einsetze, musste ich UDA1.4 irgendwie dazu bringen, darauf zu laufen. Einfach die .vmdk in VirtualBox zu den virtuellen Medien hinzuzufĂŒgen brach leider mit einer Fehlermeldung ab, dass das Format scheinbar nicht erkannt werden konnte.

Nach einer kurzen Recherche im Programm-Ordner fand ich dann im VirtualBox-Ordner  das VBoxManage-CLI, mit dem man auch die virtuellen Platten konvertieren konnte. Also dann mal los! Folgender Aufruf brachte mich relativ schnell ans Ziel:

"$path_to_virtualbox_folderVBoxManage.exe" convertfromraw "$path_to_uda14_folderuda14-flat.vmdk" "$path_to_uda14_folderuda14-flat.vdi" --format VDI --variant Standard

Hiermit wird die vorhandene .vmdk eingelesen und in eine neue .vdi konvertiert. Ich habe mich hier dafĂŒr entschieden, die GrĂ¶ĂŸe der .vdi dynamisch wachsen zu lassen, im Gegensatz dazu hatte die .vmdk eine feste GrĂ¶ĂŸe von 2GB. Hat aber keine weiteren Auswirkungen auf die FunktionalitĂ€t gehabt.

Danach kann man die neue .vdi auch schon zu den virtuellen Medien hinzufĂŒgen, eine VM mit eben dieser virtuellen Platte erstellen und starten. Erstaunlicherweise machte es dem darunterliegenden Fedora auch keine Probleme mit dem Schwenker von einer SCSI auf IDE HDD.

Danach folgt das normale Geraffel halt, Netzwerkkonfiguration (standardmĂ€ĂŸig horcht UDA1.4 auf die 10.0.0.104), ISOs ablegen, Verzeichnisse mounten, Templates anlegen, Treiber hinzufĂŒgen. Hierzu gibt es aber auch ein sehr hilfreiches Forum.

Noch eine kleine Sache fĂŒr alle, die ihren bereits vorhandenen Microsoft DHCP Server weiterbenutzen wollen und nicht auf lost races stehen: guckt euch mal diesen Link hier an.

Schönen Abend noch!

MfG prunkster

SharePoint Template Install Script…

Diesmal stelle ich nur ein kleines Script zur VerfĂŒgung, womit man mehrere Templates auf einmal in seinen SharePoint deployen kann. Voraussetzung: Das Script liegt im selben Verzeichnis wie die Templates, und SharePoint-Administrations-CLI liegt unter „%commonprogramfiles%microsoft sharedweb server extensions12bin“ (sollte es aber eigentlich immer).

templates-install.cmd:

@echo off
for /F %%i in ('dir /b *.wsp') do (
cls
echo Installing Template: %%i
"%commonprogramfiles%microsoft sharedweb server extensions12binstsadm" -o addsolution -filename %%i
"%commonprogramfiles%microsoft sharedweb server extensions12binstsadm" -o deploysolution -name %%i -allowgacdeployment -immediate
pause
)
cls
echo Finished! If necessary, run iisreset (/noforce)!
pause

Hat mir immerhin (geschĂ€tzt) knappe 30 Minuten Zeit eingespart, als wenn ich die Templates alle einzeln eingespielt hĂ€tte 😉

Zotac ION ITX B (Intel Atom 230)…

Heute werde ich ein bisschen ĂŒber mein neues Server-Geraffel berichten 😉

Alles fing zunĂ€chst damit an, dass ein Kumpel mich fragte, ob ich bei ihm bei einem bekannten Hardwareversand etwas mitbestellen möchte. Er erklĂ€rte mir, dass er, wenn er zwischen Mitternacht und 6 Uhr Waren im Gesamtwert von glaube mind. 200 Euro bestellt, wĂ€ren keine Versandkosten fĂ€llig. Nun ja, da ich ja schon lange mein kleines ITX Board haben wollte, kam dies recht gelegen 😉 Thx nochmal an BlackFog!

Bin leider nicht direkt nach Erhalt des Boards dazu gekommen, es zu testen, da mir noch RAM fehlte. Jetzt hab ich mir dann einfach einen Riegel aus meinem Rechner geschnappt und das Zotac startfertig gemacht.

Doch bereits die erste Schwierigkeit ließ nicht lange auf sich warten: Wie installiere ich nun meinen Windows Server 2003 R2 darauf? Das Board hat nur SATA-AnschlĂŒsse, und das einzige SATA-CD/DVD-Laufwerk besitzt mein Bruder. Hmm, ne, ausbauen willste das jetzt nicht. Alternativlösung war das Booten und Installieren ĂŒber Netzwerk (PXE). Schnell eine virtuelle Maschine aufgesetzt, RIS installiert, Image angefertigt. Alles bereit zum Start!

Pustekuchen. Erstmal musste ich PXE Enable im BIOS vom Zotac Board finden. Nicht dumm, wurde mir nach ca. 2 Minuten klar, wo ich zu suchen hatte (South Bridge Configuration). PXE an, erster Boot klappt, OS Auswahl kommt hoch. Doch nach der Auswahl des Betriebssystems ging es auch nicht sehr viel weiter, da mir laut Setup angeblich die Netzwerkkartentreiber fehlten. Mein Versuch, dieses noch im Image einzubinden, waren leider erfolglos.

Hmm, was nun? Kurz davor, meinen USB-Stick zu formatieren, bootfĂ€hig zu machen und die Windows-Install draufzupacken, fiel mir meine ehemalige Lösung fĂŒr solche Probleme wieder ein: ICY Box mit IDE-CD/DVD-Laufwerk an USB anschließen und glĂŒcklich sein! Also WinServ03R2-CD auf DVD-RW gebrannt, eines meiner alten DVD-Laufwerke ausgekramt, angeschlossen, Bootreihenfolge geĂ€ndert. Sollte laufen. Tat es aber nicht. Irgendwie kommen meine alten DVD-Laufwerke scheinbar nicht ganz mit dem Booten von DVD-RW klar. Also meinen Rechner beklaut, mit meinem Brenner ging es dann schließlich. Schwierige Geburt!

Windows Server 2003 R2 lĂ€uft nun also. Treiber installiert, soweit auch alles in Ordnung. Bis auf ein gelbes Fragezeichen im GerĂ€temanager, welches aber nicht weiter tragisch war. VirtualBox installiert, VM erstellt und Astaro Security Gateway v7 – c’t Home Edition installiert. Leider habe ich hĂ€ufiger das Problem, dass ich einfach keine Verbindung zu den Bridged Interfaces der VM bekomme (nach einem gestrigen Test sowohl mit VirtualBox 3.0.8 als auch mit VMWare Server 1.0.9). Irgendwie keine Lust mehr auf dieses Geraffel, werde ich am Wochenende noch mal drĂŒberschauen.

Dann kam ich zu der Hauptaufgabe, die das Zotac Board eigentlich ĂŒbernehmen soll. Mein Plan war, dieses als HTPC zu verwenden und im Hintergrund als Server laufen zu lassen. Also schnell den CoreAVC Codec installiert (hatte damit die besten Erfahrungen gemacht), 1080p-Video rĂŒbergeschaufelt und ausprobiert. Das Ergebnis war zunĂ€chst ernĂŒchternd: Das Video ruckelte, CPU-Last war auf Anschlag. Mein Verdacht, dass es am deaktivierten DirectDraw liegen könnte, bewahrheitete sich nicht. Blieb nur noch die Möglichkeit, dass die Decodier-Arbeit nicht wie gewĂŒnscht an den Grafikchip delegiert wird. Media Player Classic – Home Cinema heruntergeladen und installiert. Nun lief auch 1080p flĂŒssig und mit einer CPU-Last des Players von 2 – 7%. Das alles nahezu gerĂ€uschlos. Eine einzige Sache nervt mich bei der Konstellation allerdings doch noch: Es wird leider kein Mehrkanalton an meinen Receiver ausgegeben, sondern nur ein stinknormales Stereo-Signal (Receiver ist per Toslink angeschlossen). Mal schauen, was ich da noch machen kann, aber ich denke, das wird schon 😉

Insgesamt muss ich sagen: Ich bin von der Leistung des „Winzlings“ ĂŒberrascht, fĂŒr meine Zwecke ist das Board vollkommen ausreichend. Wenn ich jetzt noch die Kleinigkeiten, welche oben aufgezĂ€hlt sind, in den Griff bekomme, bin ich glĂŒcklich 😉

P.S.: Derzeitig suche ich noch ein schönes GehĂ€use fĂŒr den HTPC, angeschaut habe ich mir schon einige (z.B. von JCP (besonders das MI 103 und 105), das Lian Li PC-Q07 (welches mir persönlich nicht zusagt, sieht aus wie ein kleiner Serverschrank), das Nesteq MS550 (auch recht schnuckelig), die APlus Cupid-Serie und einige SilverStones (sind mir leider etwas zu teuer)). Wenn hier wer noch ein anderes schickes GehĂ€use im Auge hat, welches auch bezahlbar und mit ca. 60 Watt Netzteil, bitte einen Comment hinterlassen 😉 Thx!

//Edit[2009-10-26]: Mittlerweile entlocke ich dem Board doch ein DD / DTS Signal. Man merkt halt doch irgendwo, dass der Windows Server 2003 R2 eigentlich einen anderen Anwendungsbereich findet / finden soll als einen HTPC. FĂŒr alle, die wissen wollen, wie das Problem gelöst wurde: Hardwarebeschleunigung der Soundkarte auf Maximum, so hat es bei mir zumindest geklappt.

//Edi2[2009-10-28]: Auch die VM lĂ€uft Gott-sei-Dank mittlerweile stabil und ohne grĂ¶ĂŸere Aussetzer, heute Abend steht voraussichtlich ein Update an, dann hab ich erst mal Ruhe. Somit lĂ€uft eigentlich alles so, wie es soll, und ich kann nĂ€chste Woche wĂ€hrend meines Urlaubs mal erste Tests meiner neuen Netzwerk-Umgebung machen…

Umbau CPU-KĂŒhler auf Tyan Tiger…

Hallo liebe Kinder 😉

Heute beschreibe ich kurz den Umbau der CPU-LĂŒfter auf meinem Tyan Tiger Board. Da es sich hierbei um ein Dual Xeon System handelt und die LĂŒfter zur Seite ausgerichtet sind, lĂ€sst es sich nicht in jedes GehĂ€use einfach so unterbringen. Zum GlĂŒck gibt es noch die Möglichkeit, die LĂŒfter oben zu montieren.

Als erstes ein paar Bilder von der Ausgangssituation:

Bild 1

Bild 2

Die KĂ€fige fĂŒr die LĂŒfter sind mittels Schnappmechanismus an den Seiten angebracht. Diese muss man zum Entfernen der KĂ€fige zur Seite drĂŒcken und den KĂ€fig nach oben ziehen:

Bild 3

Bild 4

Nun hat man den KĂ€fig vor sich liegen:

Bild 5

Der LĂŒfter wird durch die beiden Halterungen an der Seite festgehalten. Um diesen zu lösen, die Halterungen etwas zur Seite drĂŒcken und den LĂŒfter abziehen:

Bild 6

Die Seitenhalterungen werden nun nicht mehr benötigt und können entfernt werden. Dazu dreht man den KĂ€fig um und drĂŒckt die beiden „Haken“ zusammen:

Bild 7

Danach kann man die Seitenhalterung leicht nach unten hin abgewinkelt abnehmen:

Bild 8

Um den LĂŒfter nun oben auf dem KĂ€fig anzuringen, muss die Schutzkappe entfernt werden (sprich herausbrechen):

Bild 9

Schließlich kann der LĂŒfter oben auf dem KĂ€fig angebracht werden:

Bild 10

Es ist durchaus normal, dass der LĂŒfter nur mit zwei Haltenasen arretiert wird. Zum Schluss muss man nur noch den KĂ€fig wieder auf dem Mainboard ĂŒber den KĂŒhlrippen anbringen und den Stromanschluss anschliessen. Fertig 😉

Vista & TV…

Windows Vista ist… gewöhnungsbedĂŒrftig!
Nachdem ich lange meinem geliebten Windows XP treu war, wurde es nun doch einmal Zeit, es neu aufzusetzen. Ob sich dies noch lohnen wĂŒrde, schließlich steht Windows 7 schon fast in den Startlöchern, und um sich schon mal ein wenig umzugewöhnen, entschloss ich mich, doch erstmal auf Vista zu setzen. Zeitgleich setzte auch mein Brude seinen Rechner neu auf.

Was mich bei Vista besonders gefreut hat: alle Treiber wurden direkt ĂŒber das Windows Update gefunden (was allerdings erstmal ein bisschen kompliziert war, da ich keinen Vista-Treiber fĂŒr meinen WLAN-Stick hatte 😉 ), nach einem regelrechten Update-Wahn saß ich dann doch vor einem frisch eingerichteten System. Sieht ja ganz gut, also dachte ich mir, zur Entspannung mal ein bisschen fernsehen. MoreTV wieder installiert (meine Lieblings-TV-Anwendung, bringt / brachte komischerweise immer ein besseres Bild als das Hauppauge-eigene WinTV). Beim Start wurde dann kein Brooktree Chip gefunden. Hmm, dachte ich mir, wahrscheinlich wird kein direkter Hardware-Zugriff erlaubt. MoreTV also als Administrator ausgefĂŒhrt, lief. Da mein Bruder leider einen anderen Chip auf der TV-Karte sitzen hatte, der von MoreTV nicht unterstĂŒtzt wird, schauten wir uns nach einer Alternative fĂŒr WinTV (welches bei ihm grundlos abstĂŒrzte), und fanden sie in DScaler.

Sendersuchlauf ist durch, fertig. Dachten wir uns. Bild war zu sehen, doch wir bekamen einfach keinen Sound aus unseren Anlagen. Nochmal nachdenken, verflixt, wo kann man bei Vista den Line-In unmuten. Brachte leider auch nicht viel, also die neuen Realtek HD Audio Driver draufgeschmissen und ĂŒber dessen Control Panel die Konfiguration vorgenommen. WĂ€hrend mein Bruder nun gemĂŒtlich TV gucken konnte, blieben meine Boxen noch immer stumm. Aber warum? Anwendung wird korrekt im LautstĂ€rke-Regler angezeigt, Mute war auch aus, was kann also sonst noch sein?

Dann fiel mir der Unterschied zwischen meiner und der Konstellation meines Bruders auf: Er ging noch vom Line-Out ĂŒber 3.5mm Klinke auf Cinch an seinen VerstĂ€rker, ich dagegen von SPDIF ĂŒber Toslink. Wird das Signal etwa nicht durchgeschleift? Ein kurzer Test mit Kopfhörer und eine Google-Suche bestĂ€tigten dies.

Immer das Kabel umstecken, wenn man TV schauen will? WĂ€re mir echt zu blöd, also probierte ich etwas aus. Ich lud mir Audacity herunter, wĂ€hlte meine gewĂŒnschten Input- und Output-Devices aus, und aktivierte dann mittels des Pfeils neben dem Micro unter dem Aufnahme-LautstĂ€rkepegel Monitor input. Sauber, ich höre wieder TV 😉

Immer einen Audio-Editor zum Fernsehen anzuschmeissen ist zwar einfacher als Kabel umzustöpseln, aber immer noch nicht das Wahre. Jetzt bin ich eben ĂŒber eine Software mit dem Namen „Virtual Audio Cable“ gestoßen, welche scheinbar so ziemlich genau meinen Anforderungen entspricht. Werde sie nachher mal testen, hoffe, sie ist das was ich suchte… Ansonsten mache ich mich selbst an ein kleines Tool…

Unser StreamSRV…

Heute ist mal wieder einer dieser Tage, an denen man sich an den Kopf fassen und laut „Wie doof bin ich eigentlich!“ schreien könnte. Die Geschichte hierzu wie gefolgt:
Wie Schakko in Rautiges 2009-07-14 berichtete sitze ich derzeit an der Konfiguration eines Mediastreams fĂŒr unser Netz. Hierzu kommen MPD (Music Player Daemon) und Icecast2 zum Einsatz. Die Konfiguration der Beiden ging recht flott, die ersten Töne waren schnell entlockt. ZusĂ€tzlich noch RelaxxPlayer als grafisches Web-Frontend, welches Drag&Drop aus der Library, KontextmenĂŒs und noch einiges mehr unterstĂŒtzt.

Doch leider kommt es bei bestimmten Playern (insbesondere dem VLC) bei Titelwechseln dazu, dass kein Sound mehr empfangen wird. Der Player behÀlt dabei die Verbindung aufrecht, die Zeit lÀuft auf dem Client aber nicht weiter. Ein Blick in die Admin-Page vom Icecast2 zeigt Àhnliches Verhalten, der Client bleibt verbunden, Zeit seit des Verbindens wird ebenfalls gezÀhlt. Scheinen aber nicht die Einzigen zu sein, die dieses Problem haben. Laut diversen ForeneintrÀgen könnte es mit dem Wechsel der OGG-Header zu tun haben. DemnÀchst werde ich dann mal einen Test machen, ob es mit einer echten OGGs (bisher waren es MP3s) besser klappt.

Zudem wollten wir uns unseren StreamSRV so aufsetzen, dass sobald neue MusikstĂŒcke in den Musikordner kopiert werden, die MPD-DB geupdatet wird. Selbiges Spiel natĂŒrlich beim Verschieben und Löschen von Liedern. Da die Platte im StreamSRV jedoch recht begrenzt ist, mussten wir dieses Verzeichnis auslagern. ZunĂ€chst hatte ich es mit einer normalen Netzwerkfreigabe probiert. Zum Überwachen des Verzeichnisses fiel mir durch Tipp von Schakko inotify auf. Doch damit lassen sich ja nur lokale Verzeichnisse ĂŒberwachen. Blöd, irgendwie muss es doch noch einen Umweg geben.

Unser nĂ€chster Einfall war, ein iSCSI-Target einzurichten und dieses fĂŒr die Ablage zu benutzen. Das Target war schnell erstellt und eingerichtet. NĂ€chstes Ziel war es nun, das Laufwerk beim Neustart automatisch wieder in das vorgegebene Musik-Verzeichnis zu mounten. Da dies leider trotz fstab-Eintrag

/dev/sdb1  /var/lib/mpd/music/  ext3  defaults,auto,_netdev  0  0

nicht automatisch geschah (vermutlich, weil zum Zeitpunkt des Mounts die Netzwerkverbindung noch nicht bestand), ĂŒberlegte ich mir, wie ich dies nun realisieren könnte. Nach meinen gesammelten Erfahrungen mit EFA fiel mir dazu ein, dass es sich am einfachsten ĂŒber eine udev-Regel realisieren ließe. Diese war auch schnell getippert:

KERNEL=="sdb1",SYMLINK+="mmedia",RUN+="/var/lib/mpd/mnt.sh"

Das zugehörige Mount-Script:

echo "[$(date +%d.%m.%Y-%H:%M:%S)] versuche sdb1 auf /var/lib/mpd/music/ zu mounten" >> /var/log/test.log
mount /dev/sdb1
echo "[$(date +%d.%m.%Y-%H:%M:%S)] mounte sdb1 auf /var/lib/mpd/music/" >> /var/log/test.log

Leider funktionierte dies nicht. Der Symlink wurde korrekt erzeugt, das Mount-Script wollte jedoch einfach nicht ausgefĂŒhrt werden. Weder wurde ein Eintrag in die test.log getĂ€tigt, noch zeigte mir

mount -l

unser neues Laufwerk als gemountet an. Immer wieder erhielt ich laut Log den Fehler

udevd-event[xxxx]: exec of program '/var/lib/mpd/mnt.sh' failed
udevd-event[xxxx]: '/var/lib/mpd/mnt.sh' returned with status 1

ZunĂ€chst fiel mir nichts besonderes auf, Test mit einem USB-Stick verlief auch negativ. Rief ich das Mount-Script per Hand auf, verlief alles einwandfrei. Woher kam nun also der Fehler? Berechtigungen waren richtig gesetzt, ausfĂŒhrbar war das Script auch. Nach einiger Zeit knallte mir dann der Kopf auf den Tisch: Sollte ich etwa ein einfaches

#!/bin/bash

am Anfang des Mount-Scripts vergessen haben? Dem war so, und jetzt lĂ€uft es auch einwandfrei. Manchmal kann die Lösung so einfach sein 😉