[Prunked.Net] Continuous Integration – Teil 2 – OS-Installation

Installiert wird die Server-Edition von Ubuntu 14.04.2 LTS.

Nach dem Booten von CD/DVD wählen wir zunächst die gewünschte Sprache aus (English). Nun wählen wir noch nach Wunsch über F4 die Optionen aus (Install a minimal virtual machine). Danach auf Install Ubuntu Server, und los geht’s 😉

Als nächstes wählen wir die Sprache, in der das Setup durchgeführt wird (English). Ist diese gewählt, führt uns der nächste Schritt zur Auswahl des Standorts (other -> Europe -> Germany). Als nächstes wählen wir die gewünschte Lokalisierung (en_US.UTF-8).

Einen Schritt weiter verneinen wir die Frage, ob das Tastaturlayout erkannt werden soll, und wählen über die darauf folgenden Bildschirme unser gewünschtes Layout aus (German -> German – German (dead grave acute).

Sind mehrere Netzwerkschnittstellen in eurem System vorhanden, könnt ihr nun auswählen, welche primär genutzt werden soll (euer späteres eth0).

Nach Angabe von Hostname, vollständiger Name eines neuen Benutzers, Benutzername, Paswort und Passwortbestätigung, Verschlüsselung des Benutzerverzeichnisses, Bestätigung oder Korrektur der erkannten Zeitzone können wir nun unsere Festplatte nach unseren Wünschen partitionieren (Guided – use entire disk -> Auswahl der Festplatte -> Yes).

Wir werden noch nach einem evtl. vorhandenen HTTP-Proxy gefragt. Wer keinen hat, kann den Eintrag einfach leer lassen, ansonsten müsst ihr entsprechend die URL eintragen. Mit Continue geht es weiter.

Der nächste Bildschirm fragt ab, ob ihr automatische Updates zulassen wollt (No automatic updates). Zusätzlich zur Ubuntu-Installation könnt ihr auswählen, welche Pakete nachinstalliert werden sollen ([OpenSSH server]).

Als letztes werden wir noch gefragt, ob wir den Bootloader in den MBR der Festplatte installieren wollen (Yes). Danach sind wir mit der Installation durch und können über Continue das erste Mal in unser neues System booten.

Meldet euch nun mit dem Benutzernamen und Passwort, die ihr gewählt habt, an. Ein ifconfig später haben wir die IP-Adresse heraus und können nach Bedarf alle folgenden Schritte per SSH weitermachen.

Die nächsten Schritte benötigen zumeist Root-Rechte, wechseln wir also über

sudo su

zu diesem.

Hinweis: Solltet ihr beabsichtigen, Mono unter Linux nutzen zu wollen, empfiehlt es sich, als nächstes die Installationsquelle des Mono-Project über

apt-key adv --keyserver hkp://keyserver.ubuntu.com:80 --recv-keys 3FA7E0328081BFF6A14DA29AA6A19B38D3D831EF
echo "deb http://download.mono-project.com/repo/debian wheezy main" | tee /etc/apt/sources.list.d/mono-xamarin.list

einzubinden. Bei mir bestand zu einem späteren Zeitpunkt immer das Problem, das ich mich in einer „Dependency Hell “ (sprich: für Mono benötigte Abhängigkeiten konnten nicht korrekt aufgelöst und installiert werden) befand.

Bringen wir als nächstes unser System auf den aktuellen Stand.

apt-get -y update
apt-get -y upgrade
apt-get -y dist-upgrade

Zusätzlich sollten wir noch ein paar weitere benötigte Pakete wie z.B. nano, wgetgit, default-jdk und mono-complete über

apt-get -y install nano wget git default-jdk mono-complete

installieren. Fügen wir nun JAVA_HOME zu den Umgebungsvariablen hinzu und lesen letztere neu ein:

echo "JAVA_HOME=\"/usr/lib/jvm/default-java\"" >> /etc/environment
source /etc/environment

Ein abschließendes

reboot

und die Grundinstallation des Systems abgeschlossen.