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Von VirtualBox zu VMWare – eine Qual…

… die aber endlich ein Ende hat 😉

ZunĂ€chst einmal meine BeweggrĂŒnde, warum ich von VirtualBox zu VMWare wechseln wollte: dauernde AbbrĂŒche der Netzwerkverbindungen zu den virtuellen Maschinen, kein einheitlich fĂŒr mehrere Benutzer zugĂ€ngliches Interface, und fĂŒr mich auch wichtig, ein via Web zu bedienendes Management Interface. Da VMWare mir diese Sachen (und noch ein bisschen mehr) bietet, wollte ich nun also meine Maschinen entsprechend portieren. HĂ€tte ich gewusst, auf was ich mich da einlasse…

ZunĂ€chst stand natĂŒrlich die ĂŒbliche Google-Recherche an. Oft beschrieben, wie man von VMWare zu VirtualBox wechselt, aber den umgekehrten Weg konnte man an einer Hand (fast schon an zwei Fingern) abzĂ€hlen. In den Tuts stand beschrieben, dass man ĂŒber vboxmanage die Festplatte zuerst ins RAW-Format bringen soll und dann mittels qemu-img in vmdk konvertieren lĂ€sst.

Ins RAW-Format war sie auch (mehr oder minder schnell, eher zweiteres) gebracht, aber immerhin ohne weitere Probleme. Dies sollte sich jedoch nun Ă€ndern. ZunĂ€chst probierte ich mit der Windows-Portierung von qemu-img, die Festplatte zu konvertieren. Nicht von Erfolg gekrönt, dachte ich noch mal nach und mir fiel der VMWare Converter ein. Auf dem Server wollte er sich partout nicht installieren lassen, da ich angeblich nicht genĂŒgend Rechte hatte, die entsprechenden Dienste zu starten. Auf meinem Desktop dagegen funktionierte es einwandfrei. Wie ich dann jedoch feststellen musste, werden .vdi-Dateien davon nicht unterstĂŒtzt.

Letzter Ausweg: Virtuelle Maschine mit Live-Ubuntu, qemu nachinstalliert, und diese dann auf die Konvertierung ansetzen. Schien auch zu klappen, zumindest wurden mir meine neuen Platten erstellt (was natĂŒrlich auch einige Zeit dauerte).

Gestern Abend kam ich dann schließlich zum Test, und fast wie erwartet, konnte ich von den konvertierten Platten nicht starten. In den Logs standen haufenweise Fehler, die mich vermuten ließen, dass die Konvertierung nicht hinhaut. Blöd…

So schnell gibt man(n) aber nicht auf. Meine modifizierte BartPE-CD in den VirtualBox-Maschinen gebootet, mittels Paragon Harddisk Manager ein Image der Festplatten gemacht, und diese wieder mit BartPE auf die (zuvor neu erstellten) Festplatten der VMWare zurĂŒckgespielt. Dann noch schnell die fehlenden VMWare Tools installiert, und alles lĂŒppt 😉